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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW)

Seit ihrer Gründung 1975 als Nachfolgerin der "Fachhochschule Hamburg" steht die HAW mit ihren technischen Fakultäten nach wie vor für eine Ausbildung des Ingenieurnachwuchses, die theoretische und praktische Elemente anwendungsnah vereint.

Daher sind die Absolventen der HAW Hamburg stark nachgefragte Nachwuchsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowohl im Großraum Hamburg als auch bundes- und weltweit.

Institut für Energiesysteme und Brennstoffzellentechnik (IEB)

Der wissenschaftliche Schwerpunkt des Instituts für Energiesysteme und Brennstoffzellentechnik (IEB) an der HAW Hamburg ist die Analyse und Entwicklung energieeffizienter Systeme. Dabei ist die Verbindung von thermodynamischer Systemanalyse mit den Prozessen der elektrochemischen Energiewandlung, insbesondere der elektrochemischer Fließprozesse und ihrer technologische Umsetzung, von besonderer Bedeutung.

Teilansicht des Labors für Brennstoffzellen und Redox Flow-Batterien

Ein Schwerpunkt des IEB bildet die Behandlung von Fragestellungen im Bereich der Brennstoffzellentechnik. Hierbei werden sowohl Grundlagenuntersuchungen als auch Arbeiten zur industriellen Umsetzung durchgeführt. Bisherige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beziehen sich auf Grundsätze der Systemmodellierung und die Bedeutung der Vergleichsprozesse bei Brennstoffzellensystemen, Untersuchungen zur thermodynamischen Bedeutung des Reaktionsumsatzes in Brennstoffzellen, Untersuchungen zum Stofftransport und zur geometrischen Gestaltung als Einflussgröße auf die Leistungsdichte von Brennstoffzellenstacks.

Farbspiel der verschiedenen Vanadium-Oxidationsstufen

Die zunehmende Bedeutung von elektrochemischen Energiespeichersystemen in den letzten Jahren hat am IEB zur Schaffung eines weiteren Schwerpunkts im Bereich der Forschung und Entwicklung von Redox Flow-Batterie-Systemen geführt.

Neben der Entwicklung grundsätzlicher Modelle, welche die Energie- und Stoffbilanz idealer VRB-Zelle beschreiben, werden beim Betrieb auftretende Verluste analysiert und bewertet. Ergebnisse dieser theoretischen Betrachtungen bilden die Grundlage für experimentelle Untersuchungen und Entwicklungen von VRB-Zellprototypen. Hierzu wurde ein VRB-Prüfstand entwickelt, welcher es ermöglicht, definierte Lade- und Entladezyklen automatisiert abzufahren. Neben Messungen der Lade- und Entladeströme ermöglicht dieser modular aufgebaute Prüfstand eine definierte Einstellung und Messung praktisch aller relevanter Prozessparameter in VRB-Testsystemen.

Aktuelle Publikationen
Y. Gendel, H. Roth, A. Rommerskirchen, O. David, M. Wessling

A Microtubular All CNT Gas Diffusion Electrode

Electrochemistry Communications, Volume 46, September 2014, Pages 44-47
O. David, Y. Gendel, M. Wessling

Tubular Macro-porous Titanium Membranes

Journal of Membrane Science, Volume 461, 1 July 2014, Pages 139-145
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